Projekte
Ansprechpartner:
Harald Ottmar
Leiter der Regierungsvertretung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Tel: +49 (0)4131 15 1300
Harald.Ottmar@rv-lg.niedersachsen.de
Abschlussveranstaltung des Teilprojekts
Als Ergebnis der Projektarbeit wurde auf Basis der Potenzialuntersuchung ein "Strategiekonzept" sowie eine "politische Erklärung zur zukünftigen Entwicklung und Zusammenarbeit der ländlichen Räume in Norddeutschland" mit möglichst konkreten Vorschlägen für geeignete Kooperationsprojekte verabschiedet.
Hierzu fand am 21.04.2010 eine große Abschlussveranstaltung in Bad Bevensen statt. Weitere Informationen finden Sie in
diesem Flyer.
Die Dokumentation der Veranstaltung wird hier in Kürze verfügbar sein.
Das Strategiepapier "Ländliche Räume in der großräumigen Partnerschaft - Entwicklungspotenziale in Norddeutschland" steht für Sie zum Download bereit:
Position beziehen - Ländliche Räume in der überregionalen Partnerschaft
Die Vorstellungen der Rolle der ländlichen Räume in einer großräumigen Partnerschaft sind meist weniger konkret als die der Metropolen und Zentren. Um den Qualitäten dieser Räume gerecht zu werden - und dabei eine Reduzierung der Qualitäten ländlicher Räume auf natürliche Ressourcen und touristische Qualitäten zu vermeiden - soll im Rahmen einer Studie untersucht werden, welche Chancen und Ansatzpunkte sich aus Sicht der Akteure ländlicher Räume für eine großräumige Partnerschaft bieten.
Download Projektdatenblatt (Pdf)
Aktueller Arbeitsstand
Eine politische Erklärung zur künftigen Entwicklung und Zusammenarbeit der ländlichen Räume mit der MRH wird erarbeitet und soll im Frühjahr 2010 verabschiedet werden. Die Arbeit im Projekt erfolgte in mehreren Schritten:
- Zunächst wurden Pläne, Konzepte, Programme auf deren Aussagen zu Potenzialen, Entwicklungsperspektiven und Positionierung der ländlichen Räume hin ausgewertet. Die Ergebnisse wurden in einer nach unterschiedlichen Handlungsfeldern sortierten Matrixdargestellt.
- In einem gemeinsamen Workshop im November 2008 mit Vertretern aus allen vier Bundesländern wurden anschließend die gegenseitigen Erwartungen von Metropole und ländlichen Räumen zueinander herausgearbeitet sowie Bereiche ermittelt, in denen beide voneinander profitieren können.
- In enger Abstimmung mit dem MORO-Projekt "Position beziehen" fand am 15.04.2009 eine Fachwerkstatt Ländliche Räume in der Metropolregion Hamburg, veranstaltet durch den Arbeitskreis Siedlungsentwicklung der MRH in Amelinghausen statt. Rund 80 Teilnehmer konnten sich durch verschiedene Vorträge über Beispiele von Entwicklungsstrategien ländlicher Räume informieren. Anschließend ermöglichten Gruppendiskussionen den Erfahrungsaustausch zwischen teils sehr unterschiedlichen ländlichen Regionen innerhalb und außerhalb der MRH. Das Thema ländliche Räume wird in der MRH in nächster Zeit intensiver behandelt werden. Die Ergebnisse des Fachgesprächs liefern wiederum wichtige Erkenntnisse für die weitere Arbeit im Projekt "Position beziehen".
-Anknüpfend an die bisherige Projektarbeit und das Fachgespräch in Amelinghausen fand am 16. Juni in Ludwigslust ein länderübergeifender Workshop statt. Ziel des Workshops war es, die bisherigen Ergebnisse aus "Position beziehen" mit einer größeren Zahl von Vertretern der ländlichen Räume zu diskutieren. Nach Vorträgen, die unterschiedliche Perspektiven auf die aktuelle Entwicklung in ländlichen Räumen gaben, arbeiteten die rund 90 Teilnehmer in vier parallelen Arbeitsgruppen zu den Themen: Politische Erklärung, Stärken / Potenziale, Schlüsselakteure und Projekte / Programme. Die Ergebnisse fließen in die weitere Arbeit des Projekts ein und dienen als Grundlage für die jetzt beginnende Potenzialstudie.
-Mit Mitteln aus dem Interreg-Projekt New Bridges und Mitteln der vier beteiligten Länder wurde eine Studie vergeben, die vertiefte Erkenntnisse über die Potenziale der ländlichen Räume ermitteln und daraus ein Strategiepapier entwickeln soll. Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über Potenziale der ländlichen Räume, Impulsgeber und vorbildliche Projekte zu erhalten. Hierzu wurden ab September 2009 Interviews mit Schlüsselakteuren und Workshops durchgeführt. Daran anknüpfend entwickelt die Studie Vorschläge für Handlungsperspektiven und konkrete Kooperationsprojekte.
- Die Ergebnisse der bisherigen Projektarbeit und der Studie fließen in das Strategiepapier und die politische Erklärung. Die Abschlussveranstaltung des Projekts "Position beziehen" mit Vorstellung des Strategiepapiers sowie der gemeinsamen Erklärung wird am 21. April 2010 in Bad Bevensen stattfinden.
Länderübergreifender Workshop - 16.Juni 2009
Position beziehen - Ländliche Räume in der überregionalen Partnerschaft
Der länderübergreifende Workshop am 16. Juni 2009 in Ludwigslust war ein voller Erfolg. Circa 90 Teilnehmer bereicherten mit ihren Diskussionsbeiträgen die bisherigen Ergebnisse der Projektgruppe und lieferten somit Material für die inhaltliche Weiterarbeit an der Potenzialstudie und der politischen Erklärung. Zudem ist es durch den Workshop gelungen weitere Akteure im Prozess mitzunehmen.
Begrüßung
Unser Modellvorhaben - Was haben wir bisher erreicht? Wo wollen wir hin?
Harald Ottmar, Regierungsvertretung Lüneburg
Zusammenarbeit mit der Metropole Hamburg - Vorteil für die Entwicklung unseres Kreises?
Rolf Christiansen, Landrat Landkreis Ludwigslust
Material
Stärken erkennen, Potentiale nutzen, Zusammenarbeit praktizieren
Dr. Rainer Land, von Thünen-Institut Tellow
Material
Christopher Toben, Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern
Material
Hans-Werner Berlau, Amtsvorsteher Amt Südangeln
Material
Bertold Meyer, Akademie für nachhaltige Entwicklung Güstrow
Material
Daniel Klose, dsn
Material
Einführung in die Themenforen
Themenforum 1: Politische Erklärung
Protokoll
Peter Steen, StK Mecklenburg-Vorpommern
Material
Themenforum 2: Stärken/Potentiale
Protokoll
Daniel Klose, dsn
Themenforum 3: Schlüsselakteure
Protokoll
Hermann-Josef Thoben, Ministerium für Landwirtschaft,
Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein
Themenforum 4: Projekte/Programme
Protokoll
Cristopher Toben, Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern
Ausbau von Kooperationsbeziehungen aus Sicht des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Sebastian Schröder, Staatssekretär Ministerium für Verkehr, Bau und
Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern
Redemanuskript
Resümee
Harald Ottmar, Regierungsvertretung Lüneburg
Moderation
Thomas Schwandt, Freiberuflicher Wirtschaftsjournalist, Rostock