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1.11.2010 : 12:34 : +0100

New Bridges

    Ansprechpartner

    Ansprechpartner:

    Guido Sempell
    Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg, Amt für Landes- und Landschaftsplanung
    Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg
    Tel: +49 (0)40 42840 8094
    undefinedguido.sempell(at)bsu.hamburg.de

    Assoziierte Partner:

    Ernst Hansen
    Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein
    Düsternbrooker Weg 92
    24105 Kiel
    Tel: +49 (0)431 988 1738
    undefinedernst.hansen(at)im.landsh.de

    Dipl.-Geogr. Andreas Obersteg
    Wiss. Mitarbeiter Regionalentwicklung / Regionalökonomie
    Tel: +49 (0)40 42827 4562
    undefinedandreas.obersteg(at)hcu-hamburg.de

    Torsten Obst
    Landkreis Ludwigslust
    Garnisonsstraße 1
    19288 Ludwigslust
    Tel: +49 (0) 3874 6242327
    undefinedobst@ludwigslust.de

    Das Projekt

    "New Bridges - Strengthening of quality of life through improved management of urban rural interaction" bildet einen wesentlichen Teil des transnationalen Aspektes von MORO-Nord. Von Beginn an hat sich MORO-Nord auch als Raum verstanden, der die Ergebnisse einer überregionalen Partnerschaft auch in benachbarte Regionen und insbesondere die Länder der Ostsee tragen und Erfahrungen zur Debatte stellen will.

    Ergänzt wird NEW BRIDGES durch die spezifischen grenzübergreifenden Kontakte Hamburgs und Schleswig-Holsteins in den dänischen Raum sowie in die Öresund-Region mit Malmö und Kopenhagen (u.a. über die Kooperation STRING und die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Nordfriesland / Schleswig und Syd-Jylland).

    NEW BRIDGES ist ein Projekt im Rahmen von Ziel III der EU-Strukturförderung, das der transnationalen Kooperation von Regionen im gesamten Ostseeraum dient. Unter der Leitung der Union of the Baltic Cities (Turku, Finnland) wurde das Projekt zur Förderung durch die EU eingereicht und im Oktober 2008 bewilligt. Die Laufzeit endet in 2012. Insgesamt arbeiten 12 Partnerregionen aus acht Ländern des Ostseeraums in NEW BRIDGES zusammen. Partner sind Regionen und Städte unterschiedlichster Größe, darunter die Regionen Südwestfinnland, Niederschlesien, Örebro in Schweden und die dänische Region um Kolding. Einziger deutscher Partner in NEW BRIDGES ist Hamburg. Assoziiert arbeiten u.a. das Land Schleswig-Holstein und der Landkreis Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) mit.

    Im Mittelpunkt von NEW BRIDGES steht die Verbesserung der stadtregionalen Kooperation in Stadt- und Metropolregionen, d.h. in funktional eng verflochtenen Räumen. Indem wesentliche Problemlagen und Chancen im Verhältnis von städtischen Zentren und ländlichen Räumen identifiziert werden, die Sichtweise regionaler Akteure einbezogen und konkrete - beispielhafte - Problemlösungsansätze erarbeitet werden, soll ein Beitrag zur Verbesserung der regionalen Kooperation und lokalen Lebensbedingungen geleistet werden. Ergänzend zum zentralen Handlungsfeld wirtschaftlicher Kooperationsprojekte in MORO-Nord, will NEW BRIDGES vor allem die Bereiche Mobilität, Infrastruktur- und Versorgungsangebote sowie regionale Wohnungsmärkte als mögliche Handlungsfelder in den Mittelpunkt stellen. Pro Partnerregion, aber auch - im Hinblick auf eine beabsichtigte Transformation der Ergebnisse in Richtung EU-Politik - auf der Ebene des Gesamtprojektes NEW BRIDGES sollen konkrete Empfehlungen und Projekte zur Verbesserung der Zusammenarbeit von städtischen und ländlichen Räumen erarbeitet werden. Mit diesem komplementären Ansatz ergänzt NEW BRIDGES das Ziel von MORO ideal, nämlich für großräumige Territorien um urbane Kerne konkrete Entwicklungsprojekte zu definieren sowie langfristig tragfähige Instrumente im Bereich von Governance, Projektmanagement oder regionalen Finanzfonds zu beschreiben. Dieser Ansatz folgt der Erkenntnis, dass in einer globalisierten Weltwirtschaft, solchen Regionen "die Zukunft gehört", die funktional abgegrenzt, partnerschaftlich organisiert und mit einem klaren Zielkatalog, auf der Basis lokaler wie regionaler Kompetenzen, zusammenarbeiten. Trotz vieler Unterschiede sind dabei städtische und ländliche Räume als eine funktionale Einheit zu sehen.

    Von entscheidender Bedeutung ist dabei die bewußte Profilierung von Teilräumen (i.S. endogener Potentiale) als Teil eines Ganzen, einer großräumigen Partnerschaft sowie die Einbindung wesentlicher regionaler Akteure ("stakeholder-Ansatz").

    Im Rahmen von MORO-Nord ist NEW BRIDGES insbesondere in die Teilprojekte eingebunden, die sich unmittelbar mit den Fragestellungen der Regionalentwicklung in den ländlichen Räumen befassen. Dies sind die Teilprojekte (11) "Position beziehen" und (10) "Heranrücken". In beiden Projekten stehen Potentiale und Entwicklungsbedingungen der ländlichen Räume bzw. ihre bessere Integration zum metropolitanen Kern, im Mittelpunkt der Arbeit. Hierzu werden jeweils regionsweite Analysen, Entwicklungsszenarien und Workshops durchgeführt.

    Um dem "stakeholder-Ansatz" gerecht zu werden und die Perspektive lokaler Akteure in die Entwicklungstrategien stärker einzubeziehen, dient vor allem der Landkreis Ludwigslust als ein ländlich geprägter Referenzraum. Hier werden eine Reihe strategischer Workshops stattfinden, die bis zur Definition konkreter Projekte zur Aufwertung der regionalen Lebensqualität führen werden.

    Schließlich werden im Rahmen von NEW BRIDGES langfristige Überlegungen zur stadtregionalen Kooperation im MORO-Raum und der Metropolregion Hamburg zusammengestellt und die Erfahrungen aus dem MORO-Prozess in einer Art Perspektivbericht zusammengefasst.

    Auf transnationaler Ebene werden die Ergebnisse aus MORO-Nord jeweils in die Diskussion unter den Partnern eingebracht und insbesondere im Rahmen der Abschlusskonferenz von NEW BRIDGES im Herbst 2011 in Hamburg vorgestellt. Somit dient das Projekt unmittelbar dem internationalen Erfahrungsaustausch sowie der Verbreitung der Idee einer partnerschaftlichen Entwicklung von Stadt und Land.

     

    Weitere Informationen finden Sie auf der Webpräsenz von New Bridges: www.urbanrural.net