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1.11.2010 : 12:34 : +0100

Ansprechpartner:

Landrat Rolf Christiansen
Garnisionsstraße 1
19288 Ludwigslust
Tel: +49 (0)3874 624 1001
Fax: +49 (0)3874 624 2070
undefineda.scharfschwerdt(at)ludwigslust.de

Dr. Gabriele Hoffmann
Leiterin des Amtes für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg
Pampower Straße 50 a
19061 Schwerin
Tel: +49 (0)385 64014811
undefinedGabriele.Hoffmann@afrlwm.mv-regierung.de

Veranstaltungshinweis

Am 11. Mai 2010 findet in Schwerin die Fachveranstaltung "Öffentlicher Verkehr - Visionen für Norddeutschland 2030" statt. Weitere Informationen sowie ein Anmeldeformular finder Sie in dieser undefinedEinladung.

Heranrücken - Anbindung der ländlichen Räume an die Zentren

Infrastrukturelle Defizite der ländlichen Räume im öffentlichen schienengebundenen Verkehr sollen bearbeitet werden. Mit dem Projekt "Heranrücken - Anbindung der ländlichen Räume an die Zentren" wird das übergreifende Ziel verfolgt, gemeinsam Strategien zu Verbesserung der verkehrlichen Situation in ländlichen Räumen in Hinblick auf die Erreichbarkeit der Zentren zu entwicklen.

undefinedDownload Projektdatenblatt (Pdf)

Aktueller Arbeitsstand

Das Projekt ist in drei Arbeitsgruppen untergliedert:

- Die AG "Projekte, Angebote, Bedarf" nahm eine Analyse der ÖPNV-Bedarfe, mit dem Ziel einer Verbesserung der bestehenden Verkehrs- und Tarifangebote vor. Verbesserungsbedarfe wurden vor allem an den Schnittstellen zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln (Schiene, Bus) und an den Grenzen zwischen Tarifverbünden, Ländern bzw. Kreisen und Landkreisen ermittelt. Konkret wurde die Abstimmung des ÖPNV zwischen Lübeck und Nordwestmecklenburg wieder intensiviert. Außerdem wurde der Kooperationstarif zwischen HVV und Cuxhaven vorgestellt, der als Vorbild auch für andere Regionen außerhalb des HVV-Gebiets dienen könnte.

- Die AG "Strukturen" analysierte die Arbeits- und Organisationsstrukturen im ÖPNV im gesamten MORO Nord- Raum. Ziel ist dabei, die in den norddeutschen Ländern jeweils unterschiedlichen Zuständigkeiten und Gremien transparent zu machen, um so die Kooperation zwischen den Entscheidungsträgern in den Ländern zu verbessern. Die AG wird ein kleines Handbuch / Vademecum erstellen, in dem alle Gremien, Entscheidungsträger etc. aufgelistet sind.

- Die AG "Vision" hat Rahmenbedingungen für die künftige verkehrliche Entwicklung diskutiert und erste Leitlinien für die Verkehrspolitik entworfen. Aufbauend auf diesen ersten Ergebnissen der AG Vision sowie der beiden anderen AGs wird nun eine Studie "Verkehr 2030" vergeben. Die Studie soll die Angebote und Verknüpfungen im öffentlichen Verkehr der MORO Nord Region darstellen und darauf aufbauend eine Stärken-Schwächen-Analyse der Vernetzung im öffentlichen Verkehr vornehmen. Im Zentrum der Studie steht die kreative Entwicklung von Visionen mit der Zielsetzung einer "MORO Nord-Verkehrskooperation". Dabei sollen Anpassungsstrategien an die absehbaren zukünftigen Rahmenbedingungen (z.B. demographischer Wandel und Klimawandel) erarbeitet werden. In mehreren Workshops wird durch die Beteiligung von u.a. Fahrgastverbänden auch die Nutzerperspektive in die Analyse- und Konzeptionsphase eingebunden. Abschließend wird die Studie Forderungen und Handlungsempfehlungen an die politischen Entscheidungsträger hinsichtlich der  optimierten Verknüpfungen im öffentlichen Verkehr der MORO Nord Region entwickeln. Die Studie wird im Sommer 2009 vergeben und wird aus Mitteln des Interreg-Projekts New Bridges finanziert. Ein erster Visions-Workshop fand am 13. und 14.10.2009 im Rahmen des 1. Klimagipfel Westmecklenburg in Schwerin. Dadurch entstanden Synergien zum Interreg Projekt Baltic Climate, das sich mit den Themen Verkehr und Klimawandel sowie Landwirtschaft und Klimawandel auseinandersetzt. Die Präsentation der Studienergebnisse "Vision Verkehr 2030" findet am 11. Mai 2010 in Schwerin statt.

- Elbschifffahrt: Ein weiteres Thema im Rahmen von Heranrücken ist die Verbesserung der touristischen Elbschifffahrtsangebote. Hierzu fanden bisher zwei Workshops mit den verschiedenen Schifffahrtsbetreibern statt. Ziel ist dabei ein abgestimmtes, regelmäßiges Angebot für touristische Elbschifffahrten zu schaffen.